Der optimierte Mensch – Ein Ideal und seine Grenze (Workshop)

Vortragende/r (Mitwirkende/r)
  • Andreas Belwe
  • Franziska Recknagel
Umfang1 SWS
SemesterWintersemester 2022/23
UnterrichtsspracheDeutsch
Stellung in StudienplänenSiehe TUMonline

Teilnahmekriterien

Lernziele

Nach der Teilnahme sind die Studierenden in der Lage, - Begriffe und Theorien auf aktuelle Entwicklungen in Hinblick auf Optimierung zu beziehen, - Entwicklungszusammenhänge, die zum Anspruch und Streben nach Optimierung führen, zu erkennen, - die Ideengeschichte zur Optimierung des Menschen zu rekonstruieren, - die eigene Lebensführung in Hinblick auf Selbstoptimierung kritisch zu reflektieren.

Beschreibung

Die permanente Optimierung durch Neuroenhancement bis hin zum digital getunten Körper löst den Menschen mehr und mehr von der Natur ab und leitet die Entwicklung zum Transhumanismus ein. – Nicht nur Wissenschaft und Technik prägen Menschenbilder, auch Politik und Ökonomie implizieren eine Vorstellung davon, was der Mensch sei. Der Workshop gibt Impulse aus der lebenspraktischen Philosophie und bezieht Aspekte der Lebensführung mit ein. Die Themen: - Entwicklung anthropologischen Denkens: Vom 18. Jahrhundert bis heute - Kann der Mensch „von der Natur lernen“? (Soziobiologie) - Anthropotechnologie: Wie weit kann/darf der Mensch „verbessert“ werden? - Leistung und Leistungsgesellschaft - Ethische Aspekte: Was kann/darf der Mensch aus sich machen? - Gefahr der Dehumanisierung - Das perfekte Leben: Illusion oder Glücksbringer?

Lehr- und Lernmethoden

Vortrag, Texterschließung, Gruppenarbeit, Diskussion, Videobeitrag

Studien-, Prüfungsleistung

Referat (ECTS: 1), zusätzlich Kurzessay (ECTS: 2) Diese Lehrveranstaltung ist folgenden Modulen zugeordnet: CLA10231 Mensch und Menschenbilder (1 Credit) CLA20231 Mensch und Menschenbilder (2 Credits) Bitte beachten Sie, dass Sie jedes Modul nur einmal in Ihrem Studium einbringen können.

Empfohlene Literatur

In den Skripten werden Literaturhinweise zum Workshop gegeben.

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